AC Landshut Devils sichern sich den Finaleinzug 2017 mit souveränder Teamleistung - Gastgeber besiegen Nordsterne aus Stralsund mit 57:30

Das erste Saisonziel ist erreicht – erneut haben die AC Landshut Devils am gestrigen Freitag vor 2.850 Zuschauern in der OneSolar Arena den Einzug ins Finale der Deutschen Speedway Bundesliga klargemacht. „Es war klar, daß wir unbedingt gewinnen wollten. Daß es am Ende ein so deutlicher Sieg wurde, freut uns natürlich im Hinblick auf die Punktedifferenz in der Tabelle“, so ACL Sportleiter Stefan Hofmeister.

Die Teufel starteten von Anfang an durch, Leon Madsen und Erik Riss legten mit einem 5:1 gegen Stanislav Melnychuk und Matze Bartz vor, Martin Smolinski und Dominik Möser zogen mit einem 4:2 gegen Tobias Busch und Richard Geyer nach, bevor Valentin Grobauer und Ethan Spiller nochmal ein 5:1 gegen Ronny Weis und Marius Hillebrand nachlegten. Grobauer hat sich von seiner Schulterverletzung offensichtlich gut erholt, kämpfte sich beherzt auf der Außenbahn von 2 auf 1 vor, und auch Dominik Möser tat es ihm nach und schob sich an Ronny Weiß auf Platz 2 vor. Heat 4 und 5 endeten ebenfalls mit 5:1 für die Gastgeber; Martin Smolinski war vom Start weg mit Top Speed unterwegs, aber auch Dominik Möser war mit großem Abstand vor Ronny Weis unterwegs. Das gleiche Bild dann nach Rerun in Heat 5 bei Leon Madsen (Verwarnung) und Erik Riss gegen Tobias Busch und Richard Geyer. Erstmals auftrumpfen konnten die Gäste in Heat 6 – hier nutzte Joker Stanislav Melnychuk, lange hinter Grobauer auf Platz 2 liegend, den Platz, den ihm „Valle“ durch die Wahl der Außenlinie gab, um innen vorbeizuschlüpfen und maximal zu punkten. Dank Ethan Spillers zähem Kampf um Platz 3 sicherten sich die Devils hier 3 Punkte. Auch Heat 7 ging mit einem 2:4 (Heatsieg Tobias Busch) wegen eines Ausfalls von Valentin Grobauer an die Gäste. Nach einem 3:3 von Smolinski / Möser gegen Melnychuk / Bartz nahmen die Gastgeber dann wieder das Heft des Handelns in die Hand und legten weitere 3 Heatsiege in Folge hin. Den überzeugendsten Lauf der Gäste sahen die Zuschauer in Heat 12, als Richard Geyer / Ronny Weiß sich ein 5:1 gegen Ethan Spiller und Dominik Möser holten; dies hatte jedoch zu diesem Zeitpunkt auf das Rennergebnis nur noch kosmetischen Einfluß, lagen die Devils doch bereits vor den Finalläufen mit 47:28 vorne. Heat 13 und 14 gingen dann nochmals mit 5:1 für Grobauer / Riss und Madsen / Smolinski an die Gastgeber, was zum Endstand von 57:30 führte.

Coach Jan Hertel zeigte sich begeistert. „Erneut eine tolle Teamleistung. Die Jungs haben super zusammengearbeitet, und auch Ethan Spiller, den wir wegen der noch andauernden Verletzungspause von Sandro Wassermann als Ersatz auf C verpflichtet hatten, hat heute seinen Teil zum Erfolg beigetragen. Nun ist die Titelverteidigung in greifbare Nähe gerückt.“

Große Zufriedenheit also nach dem gesicherten Finaleinzug im Devils-Lager. Finalgegner wird, wie im vergangenen Jahr, wiederum Brokstedt sein. Da deren letztes Vorrundenrennen gegen Wittstock von Freitag auf Sonntag verlegt wurde, wird erst zum Ende des Wochenendes feststehen, wer letztlich Tabellenführer sein wird und sich damit das Heimrecht für den zweiten Finallauf sichern kann.

Das Ergebnis im Einzelnen:

AC Landshut Devils - 57

Leon Madsen – 3; 3; 3; 3; 3

Martin Smolinski – 3; 3; 3; 2; 2

Erik Riss – 2; 2; 2; 3; 2

Valentin Grobauer – 3; 2; /; 1; 3

Dominik Möser – 1; 2; 0; 0

Ethan Spiller – 2; 1; 2; 1

MC Nordstern Stralsund – 30

Stanislav Melnychuk – 1; 6 (J); 2; 0; 2 (TR); 1

Tobias Busch – 2; 1; 3; 1; 1

Mathias Bartz – 0; 0; 1; 0

Ronny Weis – 1; 1; 1; 2; 0

Richard Geyer – 0; 0; 1; 3; 0

Marius Hillebrand – 0; 0; /

 

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