MISSION BONSPUNKT GEGLÜCKT – BEI OK KOLEJARZ OPOLE HOLEN DIE TRANS MF LANDSHUT DEVILS IHREN ZWEITEN AUSWÄRTSSIEG
Souveränes 37:53 ermöglicht Sprung auf Tabellenplatz drei
Es paßte und lief an diesem heißen Sommersonntag im oberschlesischen Opole. Die Trans MF Landshut Devils konnten sich für die unglückliche Heimniederlage mit zwei Punkten Unterschied vor drei Wochen revanchieren.
Das Rennen begann sehr ausgeglichen. Im Auftaktheat überquerte Vaclav Milik als erster die Ziellinie, gefolgt von den Devils Nilsson und Knudsen sowie seinem Mannschaftskollegen Legowik. Gleiches Bild dann im Lauf der Junioren; auch hier der Fahrer der Gastgeber, Oskar Stepien, vorne, gefolgt von Mario Häusl und Janek Konzack. In Heat drei gelang Opole mit Polis / Pearson gegen Flint / Wölbert ein 5:1, wobei Pearson erst in der letzten Kurve an den beiden Devils vorbeizog. Doch die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und konterten mit Mario Häusl und Lars Skupien gegen Oskar Ruminski und Jonas Jeppesen auf dem Fuße. Damit stand es 12:12 nach den ersten vier Durchgängen, und auch Heat fünf endete erneut mit einem Unentschieden. Dann jedoch schlug die Stunde der Devils: Leon Flint und Kim Nilsson – an diesem Tag im Doppelpack ein perfektes Duo – holten ein 1:5 gegen Polis / Stepien, danach Konzack / Wölbert ein 2:4 gegen Legowik / Jeppesen. Das glichen Oskar Polis und Oskar Stepien sogleich aus, doch die Devils zeigten sich davon unbeeindruckt und legten mit ihrem schwedisch-britischen Duo noch ein weiteres 1:5 auf die Bahn. Somit stand es nach Heat neun 23:31 für die Gäste. Die ließen es damit aber noch nicht bewenden, bauten ihren Vorsprung doch ein weiteres 1:5 von Janek Konzack und Kim Nilsson gegen James Pearson noch weiter aus. In Heat 12 konnte Opole nochmals einen Lauf nach Punkten gewinnen, danach folgte ein Dreierpack der Devils. Zunächst schrieben Kevin Wölbert und Jonas Knudsen in Heat 13 und 14 jeweils ein 2:4, wobei nach Heat 14 aufgrund eines Überholmanövers von Knudsen gegen Stepien die Emotionen auf der Seite des Opole-Fahrers etwas überkochten. Die Abrundung gelang Kim Nilsson und Leon Flint im letzten Durchgang mit einem weiteren 2:4, womit der Punktevorsprung auf insgesamt 16 Zähler anwuchs. Damit waren dann auch die beiden Punkte, die Opole als Vorsprung aus dem Rennen in Landshut mitgenommen hatte, egalisiert, und die Devils rollten als verdiente und glückliche Sieger von der Bahn.
„Das war heute wirklich der Wahnsinn. Trotz der Hitze haben unsere Fahrer alles gegeben, coole Manöver gefahren und richtig reingehalten. Damit haben wir Opole zu Hause nur drei Heatsiege nach Punkten erlaubt. Und die Jungs haben erneut gekämpft, was das Zeug hielt, auch die Starts waren heute gut. Wir wußten, daß wir eine gute Chance haben, uns hier noch zu behaupten, und wir haben sie von Anfang an genutzt. Darauf dürfen wir durchaus stolz sein“, so die Zweite Vorsitzende Kerstin Rudolph. „Alle unsere Fahrer haben heute eine sensationelle Leistung gezeigt, unsere Junioren hatten Siege gegen alte Hasen, das war das beste Rennen seit langem! Die konstante Mannschaftsleistung hat es uns ermöglicht, Opole auf ihrer Heimbahn zu packen“, ergänzte ein stolzer Teammanager Krzystof Zielinski.
Mit dem Sieg gegen Opole verbessern sich die Trans MF Landshut Devils nun von Tabellenplatz fünf auf Platz drei und sind ihrem Ziel, die Play-Offs zu erreichen, wieder einem Schritt näher gekommen. Bereits am kommenden Sonntag, 5. Juli, geht es weiter mit dem nächsten Auswärtsrennen, diesmal bei Lokomotiv Daugavpils, bevor eine weitere Woche später Speedway Krakow zum Rennen in die OneSolar Arena anreist.
Foto: Roman Bilinski
DAS ERGEBNIS IM DETAIL :
OK KOLEJARZ OPOLE - 37
9 – Hubert Legowik: 0, 2, 0 – 2
10 – Jonas Jeppesen: 0, 0, 1 – 1
11 – Vaclav Milik: 3, 2, 2, 3, 0, 0 – 10
12 – James Pearson: 2*, 1*, 1*, 1, 2 – 7+3
13 – Oskar Polis: 3, 1, 3, ex, 2, 2, - 11
14 – Oskar Ruminski : 0, 1 – 1
15 – Oskar Stepien: 3, 0, 1, 1, 0 – 5
16 – Dawid Rozpedek: 0
TRANS MF LANDSHUT DEVILS - 53
1 – Kim Nilsson: 2, 2*, 3, 2*, 3 – 12+2
2 – Leon Flint: 1, 3, 2*, 2, 1 – 9+1
3 – Jonas Knudsen: 1*, 3, 2, 1, 1 – 8+1
4 – Lars Skupien: 2*, 0, 0 – 2+1
5 – Kevin Wölbert: 0, 1, 3, 3, 3 – 10
6 – Mario Häusl: 2, 3, 0 – 5
7 – Janek Konzack: 1*, 3, 3, 0 – 7+1
H1: Milik, Nilsson, Knudsen, Legowik – 3:3
H2 : Stepien, Häusl, Konzack, Ruminski – 3:3 (6:6)
H3 : Polis, Pearson, Flint, Wölbert – 5:1 (11:7)
H4 : Häusl, Skupien, Ruminski, Jeppesen – 1:5 (12:12)
H5 : Knudsen, Milik, Peaerson, Skupien – 3:3 (15:15)
H6: Flint, Nilsson, Polis, Stepien – 1:5 (16:20)
H7: Konzack, Legowik, Wölbert, Jeppesen – 2:4 (18:24)
H8: Polis, Knudsen, Stepien, Skupien – 4:2 (22:26)
H9: Nilsson, Flint, Jeppesen, Legowik – 1:5 (23:31)
H10: Wölbert, Milik, Pearson, Häusl – 3:3 (26:34)
H11: Konzack, Nilsson, Pearson – 1:5 (27:39)
H12: Milik, Flint, Stepien, Konzack – 4:2 (31:41)
H13: Wölbert, Polis, Knudsen, Milik – 2:4 (33:45)
H14: Wölbert, Pearson, Knudsen, Stepien – 2:4 (35:49)
H15: Nilsson, Polis, Flint, Milik – 2:4 (37:53)