von Claudia Patzak
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DEJA-VU IN DER ELLERMÜHLE – TROTZ AUFHOLJAGD VERPASSEN DIE TRANS MF LANDSHUT DEVILS KNAPP EINEN ÜBERRASCHUNGSSIEG GEGEN DEN FAVORITEN

Tagessieg geht an Wybrzeze Gdansk – Neuzugang Jonas Knudsen feiert ersten Heatsieg in der OneSolar Arena

 

Es hat erneut nicht sollen sein – vor gut 2.050 Zuschauern mußten die Trans MF Landshut Devils zum zweiten Mal binnen Wochenfrist eine knappe Heimniederlage einstecken. Wybrzeze Gdansk ist nun, mit bislang nur einer Niederlage in der Liga, der neue Tabellenführer.

 

Das Rennen begann mit einem Auftakt nach Maß, leider jedoch für die Gäste: Timo Lahti und Krystian Pieszczek legten gleich ein 1:5 gegen Kim Nilsson und Leon Flint vor. Nach einem ausgeglichenen Heat der U21-Fahrer, bei dem Janek Konzack sogar kurz die Nase vorn hatte, konnte sich danach Jacob Thorssell vor Janek Konzack, Mario Häusl und Jan Przanowski den Sieg holen, danach stand es bereits 6:12 gegen die Devils. Dank eines 4:2 von Janek Konzack / Lars Skupien gegen Mateusz Bartkowiak – dessen Teamkollege Eryk Kaminski war ins Band gefahren – konnte der Rückstand zwar kurzfristig wieder etwas verkürzt werden. Doch auch nach dem Bahndenst fanden die Devils nicht so recht in die Spur. Lahti / Bartkowiak sicherten sich gegen Knudsen / Flint genauso ein 2:4 wie im folgenden Sörensen / Pieszczek gegen Wölbert / Häusl. Kevin Wölbert wollte sich zu seinem 37. Geburtstag unbedingt einen Heatsieg schenken und kratzte in Heat 6 zweimal kurz daran, kam aber an Sörensen letztlich nicht vorbei. Auch in Heat 7 lagen die Gäste durch den an diesem Renntag einfach unschlagbaren Jacob Thorssell und Jan Przanowski gegen Kim Nilsson und Lars Skupien erneut mit 2:4 vorne, wobei Kim Nilsson hier in der letzten Runde noch einen Platz gutmachte. Erst nach der nächsten Bahndienstpause kamen die Devils in Schwung, Kevin Wölbert holte sich den  Heatsieg vor Bartkowiak, Konzack und Lahti. Mit einem weiteren 4:2 durch Nilsson / Knudsen lag der Rückstand der Landshuter erneut bei nurmehr sechs Punkten. In Heat 11 keimte bei den Fans nochmal Hoffnung auf: Jonas Knudsen erwischte einen Traumstart und rollte, dicht gefolgt von Kim Nilsson, als erster über die Ziellinie. Damit waren es nur noch zwei Zähler Abstand, die wettzumachen waren. Doch es sollte nicht sein… In Heat 12 holten die Devils ein Unentschieden, in Heat 13 scheiterte Kevin Wölbert nur knapp an Jacob Thorssell, der seiner Mannschaft damit den Vorsprung von zwei auf vier Punkte erhöhte und damit auch den Sieg sicherte. Die beiden Finalläufe endeten jeweils unentschieden, die Landshuter konnten keine weiteren Punkte mehr gutmachen.

 

„Im Prinzip haben wir eine ähnliche Situation wie letzte Woche“, so Teammanager Krzysztof Zielinski sichtlich enttäuscht. „Wir haben zu lange gebraucht, um ins Rennen zu kommen, und die Gäste erwischten einfach die besseren Starts und konnten ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Unsere Jungs haben erneut gekämpft, was das Zeug hielt, und so auch noch einige Punkte geholt, doch wir haben den Rückstand in der ersten Rennhälfte einfach wieder zu groß werden lassen. Es ist hart, zweimal hintereinander so knapp zu verlieren. Wir müssen jetzt alles daran setzen, daß wir das im nächsten Heimrennen kommenden Sonntag gegen Daugavpils ändern.“

 

Mit dem Rennausgang verbleiben die Trans MF Landshut Devils auf Platz sechs der Tabelle, während sich der Gegner an die Spitze setzen konnte. Nachdem Gdansk sein Heimrennen gegen Landshut ebenfalls gewonnen hatte, geht damit auch der Bonuspunkt an die Gäste.  

 

 

DAS ERGEBNIS IM DETAIL :

 

TRANS MF LANDSHUT DEVILS - 43

9 – Kim Nilsson: 1, 2, 3, 2*, 2 – 10+1
10 – Lars Skupien: 1, 0 - 1
11 – Leon Flint : 0, 0, 2, 3, 3 - 8
12 – Jonas Knudsen : 2, 2, 1, 1*, 3, 1* - 10+2
13 – Kevin Wölbert : 0, 2, 3, 2, 0 - 7
14 – Janek Konzack : 2, 3, 1, 0 – 6

15 - Mario Häusl : 1*, 0 – 1+1
16 – Hanah Grunwald : 0 - 0

 

WYBRZEZE GDANSK - 47

 

1 – Krystian Pieszczek : 2*, 1, 2, 0, 1* - 6+2

2- Tim Soerensen : 1, 3, ex, 2, 2, - 8

3 – Timo Lahti : 3, 3, 0, 1, 0 – 7

4 – Milosz Wysocki : 0

5 – Jacob Thorssell : 3, 3, 3, 3, 3 – 15

6 – Eryk Kaminski : 3, ex, 0 – 3

7 – Jan Przanowski: 0, 1, 1* - 2+1

8 – Matusz Bartkowiak: 2, 1, 2, 1 - 6

 

H1 : Lahti, Pieszczek, Nilsson, Flint – 1:5

H2: Kaminski, Konzack, Häusl, Przanowski – 3:3 (4:8)

H3: Thorssell, Knudsen, Soerensen, Wölbert – 2:4 (6:12)

H4: Konzack, Bartkowiak, Skupien – 4:2 (10:14)

H5: Lahti, Knudsen, Bartkowiak, Flint – 2:4 (12:18)

H6: Soerensen, Wölbert, Pieszczek, Häusl – 2:4 (14:22)

H7: Thorssell, Nilsson, Przanowski, Skupien – 2:4 (16:26)

H8: Wölbert, Bartkowiak, Konzack, Lahti – 4:2 (20:28)

H9: Nilsson, Pieszczek, Knudsen – 4:2 (24:30)

H10: Thorssell, Flint, Knudsen, Kaminski – 3:3 (27:33)

H11: Knudsen, Nilsson, Bartkowiak, Pieszczek – 5:1 (32:34)

H12: Flint, Soerensen, Przanowski, Grunwald – 3:3 (35:37)

H13: Thorssell, Wölbert, Lahti, Konzack – 2:4 (37:41)

H14: Flint, Soerensen, Pieszczek, Wölbert – 3:3 (40:44)

H15: Thorssell, Nilsson, Knudsen, Lahti – 3:3 (43:47)

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