von AC Landshut Speedway
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Alles beim Alten

Galavorstellung – Die Trans MF Landshut Devils besiegen den Favoriten
OK Bedmet Kolejarz Opole im ersten Playoff-Finale der Zweiten Polnischen
Liga mit 52:38  und haben den Aufstieg in die Erste Liga in greifbarer Nähe

Was für eine Überraschung ! Am Sonntagmittag waren über 2300 Zuschauer in der OneSolar Arena mit dabei, als die Trans MF Landshut Devils ihren Ritt auf der Erfolgsspur fortsetzten und den Gegner aus Opole mit 14 Punkten Differenz nach Hause schickten. Die Mannschaft, die in der Saison 2020 den Aufstieg verpaßt hatte und in diesem Jahr das klare Ziel „Erste Liga“ ausgegeben hatte, läuft nun im letzten Rennen am kommenden Sonntag, 3. Oktober, zu Hause einem Rückstand nach.

Die Jungs von Teammanager Slawomir Kryjom und Klaus Zwerschina wollten von Anfang an nichts anbrennen lassen und setzten bereits in den ersten Durchgängen ihre Ausrufezeichen. Kai Huckenbeck konnte zwar Mateusz Tonder nicht die Führung streitig machen, durch den beherzten Kampf von Tobias Busch um Platz 3, der letztlich zu dessen Gunsten ausging, startete man aber mit einem
3:3 in das Rennen. Die nachfolgenden drei Heats entschieden die Devils jeweils 4:2 für sich, hatten zum ersten Bahndienst bereits 6 Punkte Luft auf den Gegner. Zwar gab es im Verlauf des Rennens, Heat eins eingeschlossen, insgesamt sechs von 15 Heats, die unentschieden endeten, doch gewannen die Devils auch sieben und ließen den Gegner erst ab Heat 10 mit deren ersten 2:4 etwas ins Spiel kommen. Alle Landshuter Teufel zeigten sich erneut hochmotiviert und mit großem Teamgeist, praktizierten Paarfahren, wo es nötig war, um den Gegner hinter sich zu halten und keine Lücken aufzumachen. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung der Gastgeber 13 Punkte; wobei dieser dann ausgerechnet zu den beiden abschließenden Heats auf 8 Punkte zusammengeschmolzen war – was bedeutet hätte, daß bei einem maximal ungünstigen Verlauf für die Devils, nämlich zwei 1:5 zugunsten der Gäste, das Endergebnis ausgeglichen gewesen wäre. Doch mit entsprechender Anfeuerung der Fans legten Kai Huckenbeck und Michael Härtel nochmals ein 4:2 auf die Bahn, das Dimitri Berge und Martin Smolinski in Heat 15 noch mit einem 5:1 toppten und somit der Vorsprung erneut etwas aufgepolstert werden konnte. Trotz dem ein oder anderen Überraschungsmoment der Gäste – so lagen Michael Härtel und Kai Huckenbeck in Heat 7 bereits auf 5:1-Kurs, als sich Jacob Thorssell im Getümmel der Zielkurve zunächst auf Platz 2 vorschieben konnte und letztlich Michael Härtel noch auf der Ziellinie abfing – waren die Devils nie im Hintertreffen und überzeugten mit solider Leistung. Das schug sich auch in der Punktebilanz nieder: Während bei den Gästen kein Fahrer zweistellig punktete und Jacob Thorssel mit 9 vor Oskar Polis mit 8 und Andrej Kudriashow mit 7 Punkten die besten Fahrer des Tages waren, konnten die Devils wieder auf ihre „Bänke“ setzen: Dimitri Berge (14 Punkte) begeisterte erneut mit tollen Starts von Außen und Kämpfen um jeden Punkt, wenn es sein mußte knapp am Hinterrad des Gegners. Martin Smolinski (11 Punkte) fand nach seinem schweren Sturz in Rawicz vor zwei Wochen sofort zu alter Form zurück, Kai Huckenbeck vermiesten offensichtliche technische Probleme in Heat 12 ein zweistelliges Ergebnis. Michael Härtel zeigte auf seiner Heimbahn ebenso Einsatz wie Norick Blödorn, der mit Platz 2 bei der Meisterschaft der Zweitligafahrer am Freitag und dem Bundesliga-Sieg mit Brokstedt am Samstag ein überaus erfolgreiches Wochenende hinter sich brachte. Marius Hillebrand begeisterte erneut mit tollen Starts, mußte sich dann jedoch leider von schnelleren Hintermännern abfangen lassen, während Tobias Buch vom Ausfallpech geplagt wurde.


„Der Wahnsinn, einfach unglaublich“, waren sich alle Verantwortlichen des AC Landshut einig, als sich Fans und Team gegenseitig mit einer La-Ola-Welle feierten. „Wir sind ein weiteres Mal sehr stolz auf unsere Mannschaft, die in dieser Saison jetzt so viel mehr geschafft hat, als die meisten Experten ihr anfangs zugetraut hätten“, so Teammanager Klaus Zwerschina. „Nun können wir mit breiter Brust nach Opole fahren. Wir haben unseren Willen zum Sieg und zum Aufstieg eindrucksvoll untermauert – und das werden wir nächste Woche auch nochmal auf der anspruchsvollen Bahn in Opole demonstrieren.“

Viele Fans haben am Sonntag im Stadion nachgefragt: „Was ist, wenn ...?“ Darauf hat der ACL-Vorsitzende Gerald Simbeck natürlich eine Antwort. „Wir haben in den letzten Wochen natürlich unsere Hausaufgaben gemacht und sind auf alles vorbereitet – auch auf einen Aufstieg. Sollte unser Team die Meisterschaft holen und somit der Aufstieg möglich sein, dann werden wir das auch machen.“

 

Foto:                     Michael Eder

Das Ergebnis im Einzelnen:

Trans MF Landshut Devils – 52
9 – Kai Huckenbeck: 2; 1; 3; 0; 3 – 9
10 – Michael Härtel: 3; 2; 1; 1; 1 – 8
11 – Tobias Busch: 1; 0; ex – 1
12 – Dimitri Berge: 3; 3; 2; 3; 3 – 14
13 – Martin Smolinski: 1; 3; 3; 2; 2 – 11
14 – Marius Hillebrand: 1; 1; 0 – 2
15 – Norick Blödorn: 3; 2; 0; 2 – 7

 

OK Bedmet Kolejarz Opole – 38
1 – Mateusz Tonder: 3; 0; 0 – 3
2 – Oskar Polis: ex; 1; 2; 3; 2 – 8
3 – Andrej Kudriashow: 0; 2; 2; 3; 0 – 7
4 – Mads Hansen: 2; 1; 1; 1 – 5
5 – Jacob Thorssell: 2; 3; 1; 2; ex; 1 – 9
6 – Bartlomiej Kowalski: 2; 0; 3; 0 – 5
7 – Mateusz Swidnicki: 0; 0; 1 – 1

H1: Tonder, Huckenbeck, Busch, Kudriashov – 3:3
H2: Blödorn, Kowalski, Hillebrand, Swidnicki – 4:2 (7:5)
H3: Berge, Thorssell, Smolinski – 4:2 (11:7)
H4: Härtel, Hansen, Hillebrand – 4:2 (15:9)
H5: Berge, Kudriashov, Hansen, Busch – 3:3 (18:12)
H6: Smolinski, Blödorn, Polis, Tonder – 5:1 (23:13)
H7: Thorssell, Härtel, Huckenbeck, Swidnicki – 3:3 (26:16)
H8: Smolinski, Kudriashov, Hansen, Hillebrand – 3:3 (29:16)
H9: Huckenbeck, Polis, Härtel, Tonder – 4:2 (33:21)
H10: Kowalski, Berge, Thorssell, Blödorn – 2:4 (35:25)
H11: Berge, Thorssell, Hansen, Huckenbeck – 3:3 (38:28)
H12: Polis, Blödorn, Swidnicki – 2:4 (40:32)
H13: Kudriashov, Smolinski, Härtel – 3:3 (43:35)
H14: Huckenbeck, Polis, Härtel, Kowalski – 4:2 (47:37)
H15: Berge, Smolinski, Thorssell, Kudriashov – 5:1 (52:38)

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