von Claudia Patzak
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50:40 beim Auftaktrennen in Gniezno

HOLPRIGER START:
IN GNIEZNO KOMMEN DIE TRANS MF LANDSHUT DEVILS SPÄT IN
SCHWUNG

 

Letztjähriger Tabellenzweiter zeigt sich auf Heimbahn gut in Form und siegt mit 50:40 – Aufholjagd und starke Moral der Devils machen Mut

Beim Saisonauftakt der Krajowa Liga Zuzlowa am vergangenen Sonntag mußten sich die Trans MF Landshut Devils bei Ultrapur Omega Start Gniezno mit 50:40 geschlagen geben. Wertvolle Erkenntnisse und ein positiver Blick nach vorne ließen sich aus dem Auftaktrennen allemal gewinnen.

Das Rennen war für die Gäste ein Wechselbad der Gefühle. Nach einem 4:2 der Gastgeber im Auftaktheat ließen zwei Unentschieden zunächst alles offen. Doch ab Heat 4 gerieten die Landshuter unter Druck, mußten sie Gniezno doch vier Mal hintereinander mit einem 5:1 ziehen lassen. Dennoch bewiesen die Devils Kampfgeist, und so konnten Kim Nilsson und Leon Flint mit dem ersten 1:5 gegen Kevin Fajfer und Mateusz Latala ein Ausrufezeichen setzen. Doch der Konter folgte auf dem Fuße, und nach einem weiteren 4:2 durch Krakowiak / Jensen gegen Flint / Wölbert und einem 5:1 durch Fajfer / Ellis gegen Wölbert / Konzack betrug der Rückstand nach zehn Durchgängen bereits 20 Punkte. Nichts desto trotz ließen sich die Landshuter nicht abschütteln, holten mit Nilsson / Konzack gegen Grmek / Jensen sowie Flint / Häusl gegen Masters / Budniak zwei 1:5 in Folge und rückten damit wieder näher heran. Nachdem man den Gastgebern in Heat 13 nochmals mit 4:2 den Vortritt gelassen hatte, holten sich die Devils in den beiden Finalläufen den Sieg, doch reichten
die 2:4 nicht mehr, um den Rückstand zu egalisieren. So blieb nach großem Kampf und einer überragenden Leistung von Kim Nilsson und Leon Flint letztlich ein Abstand von 10 Punkten übrig.

„Natürlich hätten wir uns das etwas anders vorgestellt“, so der Erste Vorsitzende Gerald Simbeck. „aber wir hatten von Anfang an mit Widrigkeiten zu kämpfen. Auf Charles Wright, einen unserer Topscorer 2025, müssen wir aufgrund seiner frühen Verletzung, die er sich Mitte März in England zugezogen hatte, noch verzichten und ihn durch zusätzliche Einsätze unserer Stammfahrer ersetzen. Erik Riss war am Renntag angeschlagen, hat aber trotzdem versucht, für die Mannschaft da zu sein. Wir mußten uns dann doch dazu entscheiden, ihn nach seinem dritten Durchgang aus dem Rennen zu nehmen.“ Maßgeblich beigetragen zur Aufholjagd haben Kim Nilsson und Leon Flint, die sich  in blendender Tagesform präsentierten, sowie die U21-Fahrer  – Mario Häusl mit zwei zweiten Plätzen und Neuzugang Janek Konzack ebenfalls mit vier Punkten in seinem ersten Einsatz in der polnischen Liga. Positiv aber vor allem die Reaktion der Mannschaft im Rennverlauf: „Trotz des Rückstands nach dem zweiten Renndrittel haben wir uns nicht aufgegeben, weitergekämpft und deutlich verkürzt – das zeigt den Kampfgeist und den Zusammenhalt der Mannschaft und stimmt uns optimistisch für die nächsten Begegnungen“, betont Teammanager Krzysztof Zielinski.

Mit diesem Fazit heißt es nun, den Fokus auf das erste Heimrennen zu richten, das bereits am kommenden Sonntag gegen den Liga-Neueinsteiger Śląsk Świętochłowice stattfindet. Diese haben bei ihrem Auftaktrennen zu Hause mit 50:40 gegen Lokomotiv Daugavpils gewonnen. Die Devils werden alles daransetzen, an die starke Schlußphase von Gniezno anzuknüpfen und vor heimischem Publikum die ersten Punkte einzufahren.

Das Rennen startet am Sonntag, 19. April, um 14.00 Uhr. Tickets sind wie immer unter https://speedway-landshut.de/tickets.html erhältlich und kosten im Vorverkauf 20 Euro im Stehplatzbereich (ermäßigt 16 Euro) bzw. 25 Euro (ermäßigt 21 Euro) auf der Tribüne. Kinder bis 17 Jahre kosten im Stehplatzbereich erneut nur 0,50 Euro (alle Preise zuzüglich Vorverkaufsgebühr).. Es wird wie immer auch Tickets an der Tageskasse, die wei Stunden vor Rennbeginn öffnet, geben; die Preise an der Tageskasse sind geringfügig höher als im Vorverkauf.

Foto:      Michael Eder

 

DAS ERGEBNIS IM EINZELNEN

 

Ultrapur Omega Start Gniezno – 50
9            Norbert Krakowiak:        3, 2*, 3, 3, 2 –                  13+1
10          Anze Grmek:                     1, 3, 2 –                              6

11          Sam Masters:                   1, 0, 3, 2*, 1 –                  7+1

12          Adam Ellis:                                                                    0

13          Kevin Fajfer:                     3, 2*, 1, 3, 1, ex -             10+1
14          Mateusz Latala :              0, 3, 0 -                                             3

15          Patryk Budniak :              3, 3, 0 -                                             6

16          Jacob Jensen :                  2*, 2*, 1, 0, 0 -                 5+2                      

 

Trans MF Landshut Devils – 40

1             Erik Riss:                            0, ex, 0 -                             0

2             Leon Flint:                         1*, 1, 2*, 2, 3, 1, 1 -        11+2

3             Kim Nilsson:                      2, 1, 3, 3, 2, 3, 3 -            17
4             Charles Wright:                                                            0

5             Kevin Wölbert:                 2, 0, 1, 0, 1, 0 -                 4

6             Janek Konzack:                 1*, 1, 0, 2* -                     4+2

7             Mario Häusl:                     2, ex, 2* -                          4+1

 

H1:         Krakowiak, Nilsson, Masters, Riss – 4:2
H2:         Budniak, Häusl, Konzack, Latala – 3:3 (7:5)

H3:         Fajfer, Wölbert, Flint, Masters – 3:3 (10:8)
H4:         Latala, Jensen, Konzack – 5:1 (15:9)

H5:        Masters, Krakowiak, Nilsson, Wölbert – 5:1 (20:10)

H6:         Budniak, Fajfer, Flint, Riss – 5:1 (25:11)

H7:         Krakowiak, Jensen, Wölbert – 5:1 (30:12)

H8:         Nilsson, Fllint, Fajfer, Latala – 1:5 (31:17)

H9:        Krakowiak, Flint, Jensen, Wölbert – 4:2 (35:19)

H10:      Fajfer, Masters, Wölbert, Konzack – 5:1 (40:20)

H11:      Nilsson, Konzack, Grmek, Jensen – 1:5 (41:25)

H12:      Flint, Häusl, Masters, Budniak – 1:5 (42:30)

H13:      Grmek, Nilsson, Fajfer, Wölbert – 4:2 (46:32)

H14:      Nilsson, Grmek, Flint, Jensen – 2:4 (48:36)

H15:      Nilsson, krakowiak, Flint – 2:4 (50:40)

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