Trans MF Landshut Devils verpflichten Lukas Fienhage als strategische Backup-Lösung
Die Trans MF Landshut Devils haben kurz vor dem Start der neuen Speedway-Saison noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Mit dem 26-jährigen Lukas Fienhage sichern sich die Niederbayern einen erfahrenen deutschen Fahrer als Backup für den Kader der Saison 2026. Fienhage übernimmt damit die Position von Valentin Grobauer, der ein entsprechendes Vertragsangebot zuvor abgelehnt hatte.
Absicherung für den Ernstfall
Hintergrund der Verpflichtung ist das strikte Reglement der Liga, das pro Rennen den Einsatz von vier deutschen Fahrern (zwei Senioren und zwei Junioren) vorschreibt. Um bei potenziellen Ausfällen der gesetzten deutschen Senioren Erik Riss oder Kevin Wölbert handlungsfähig zu bleiben, sahen die Verantwortlichen Handlungsbedarf. „Ohne Backup eine so intensive Saison zu planen, wäre fahrlässig“, erklärt ACL-Sportleiter Klaus Zwerschina. „Nach der Absage von Valentin Grobauer mußten wir auf dieser Position reagieren, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Wir wollen und müssen laut Reglement vier deutsche Fahrer an das Startband schicken.“
Fokus auf der Langbahn – Einsatz bei den Devils „wenn der Baum brennt“
Lukas Fienhage, der gebürtige Niedersachse mit aktuellem Wohnsitz in Südfrankeich, wird 2026 ein ambitioniertes Programm absolvieren. Sein sportlicher Fokus liegt primär auf der Langbahn-Weltmeisterschaft, bei der er nach seinem Bronze-Erfolg im Vorjahr erneut die Titel im Einzel- und Teamwettbewerb anpeilt. Im Speedway wird Fienhage ausgewählte Rennen bestreiten und den Devils ab sofort als Joker zur Verfügung stehen. „Lukas bringt enorme Erfahrung mit und ist sofort einsatzbereit, wenn wir ihn brauchen“, so Zwerschina weiter.
Foto: Niklas Breu