von AC Landshut Speedway
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Trans MF Landshut Devils unterliegen 42 : 47

Trans MF Landshut Devils starten mit respektablem 42:47 gegen Lokomotive Daugavpils in die Zweite Polnische Liga – Youngster Norick Blödorn setzt Ausrufezeichen

 

Die Trans MF Landshut Devils können hoch erhobenen Hauptes aus dem lettischen Daugavpils die lange Heimreise ins Niederbayerische antreten. Zwar mußten sie sich gegen den Gastgeber, der in der vergangenen Saison noch in der 1. Liga am Start war und abgestiegen war, mit einem 42:47 aus Landshuter Sicht geschlagen geben, doch war der erste Auftritt der Polen-Neulinge überaus respektabel.

Nach einer wetterbedingten Verschiebung der Startzeit um zwei Stunden legten die Gäste zunächst gut los. Kai Huckenbeck konnte sein Auftaktrennen vom Start weg gewinnen und verwies Jevgenij Kostigovs und Hans Andersen auf die Plätze. Heat 2 fand mit nur zwei Fahrern statt, da zunächst Daniil Kolodinskis wegen Überschreitung der zwei Minuten und dann auch noch Marius Hillebrand disqualifiziert worden waren, der wegen Problemen mit dem Luftfilter ins Fahrerlager zurückwollte. Norick Blödorn konnte diesen Lauf gegen Francis Gusts souverän für sich entscheiden, so daß die Devils sogar mit einem Punkt in Führung lagen. Danach entschieden die Letten drei Heats für sich, wobei die Heats drei und vier heiß umkämpft waren. Im dritten Durchgang hatte Michael Härtel einen guten Start erwischt, doch in der ersten Kurve wurde es dann zu eng, so daß er Oleg Mihailovs, der sich für die Gastgeber als ein zuverlässiger Punktelieferant erweisen sollte, passieren lassen mußte. Ganz knapp wurde es dann in Heat 4, als Norick Blödorn und Francis Gusts sich ein Foto-Finish lieferten, da der Youngster beharrlich bis zum Schluß dem Führenden am Hinterrad geblieben war. Unglücklich verlief dagegen Heat 5, als Nick Skorja und Valentin Grobauer – letzterer war beim Start gut weggekommen und sogar kurzzeitig in Führung gelegen -  zunächst noch in Schlagdistanz zum führenden Hans Andersen lagen, dann aber dem knapp hinter ihnen liegenden Ernest Matjusonoks ein Schlupfloch boten, das dieser gnadenlos ausnutzte. Nach drei verlorenen Heats in Folge lagen die Devils schließlich mit sieben Punkten zurück, was den Kampfgeist jedoch nicht im Geringsten schmälerte. Der weitere Rennverlauf war weitestgehend ausgeglichen, auf einen Sieg der Gastgeber reagierten die Gäste mit einem Sieg im nächsten Heat, drei Heats endeten mit einem 3:3. In Heat 8 hatte Valentin Grobauer eine Sternstunde, konnte das Startduell gegen Oleg Mihailovs gewinnen, beim anschließenden Gerangel gelang es auch noch Nick Skorja, diesen abzudrängen, so daß die Devils ihr erstes Auswärts-5:1 in der für sie neuen Liga einfuhren.  In Heat 10 zockten Norick Blödorn und Michael Härtel Hans Andersen nach dem Start eiskalt ab und holten – Blödorn mit großem Vorsprung als Erster – das zweite 5:1. Doch auch das sollte es noch nicht gewesen sein: In Heat 12 gewann der Junior das Startduell gegen den alten Hasen und ließ diesen nur noch seinen Auspuff sehen.  So verkürzten die Devils im Laufe des Rennens ihren Rückstand, der zwischenzeitlich schon 9 Punkte betragen hatte, auf einen einzigen Punkt. Der Mannschaft von Lokomotiv Daugavpils gelang erst ab Heat 11 der Durchbruch auf die Siegesstraße, als sie mit einem 5:1 den entscheidenden Vorsprung holten, den die Devils aufgrund der ausgeglichenen Ergebnisse der letzten vier Heats nicht mehr aufholen konnten.

Doch obschon der Tagessieg verpaßt wurde, haben die Landshuter doch ganz entscheidende Erkenntnisse in Daugavpils gewonnen. Zum einen konnte die Mannschaft auch in Abwesenheit von Kapitän Martin Smolinski trotz Premiere auf einer weitestgehend unbekannten und als schwierig eingestuften Bahn durchaus mithalten. Ohne die vorübergehenen leichten Probleme bei Kai Huckenbeck in den Heats 9 und 11 wäre eventuell sogar ein anderer Rennausgang möglich gewesen. Große Erwartungen hat vor allem Norick Blödorn geschürt, der nach Heat 13 punktbester Fahrer im gesamten Feld war und demonstriert hat, daß er keine Angst vor großen Namen hat. Was sich auch in der neuen Mannschaft der Devils wiederum nachhaltig gezeigt hat, ist der Zusammenhalt innerhalb des Teams sowie der Kampfgeist – beispielsweise das Auftrumpfen von Valentin Grobauer, der im Vorbeigehen auch noch die schnellste Siegesfahrt des Rennens hingelegt hatte, und Nick Skorja in Heat 8, nachdem sie in Heat 5 zunächst das Nachsehen gehabt hatten. Äußerst sportlich auch das Verhalten von Marius Hillebrand in Heat 7, der nach einem Sturz schnell die Bahn frei machte und dadurch einen Rennabbruch verhinderte.

So sind die Verantwortlichen des AC Landshut um den Ersten Vorsitzenden Gerald Simbeck auch rundum zufrieden mit der Premierenleistung ihrer Jungs. „Es war uns bewußt, daß das aus verschiedenen Gründen ein schweres Rennen wird“, so Teamchef und Hauptsponsor Bernhard Muggenthaler. „Auch wenn die fünf Punkte Abstand nach viel aussehen, haben wir es Lokomotive Daugavpils doch schwer gemacht; ein glatter Durchmarsch war dieser Sieg definitiv nicht. Auch haben wir ein paar Ausrufezeichen gesetzt.“ Betrachtet man die Einzelergebnisse, so stellen die Landshuter sogar die beiden punktbesten Fahrer des Rennens – Kai Huckenbeck mit 14 und Norick Blödorn mit 12 Punkten.

Nun gilt es, die gesammelten Erfahrungen zu verarbeiten und sich auf die Vorbereitung des ersten Heimrennens, das für Freitag, den 21. Mai um 16 Uhr gegen Opole angesetzt ist, zu fokussieren.

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