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Saisonauftakt in der Zweiten Polnischen Liga rückt näher

In nicht einmal zwei Wochen soll es nun endlich losgehen mit dem Rennbetrieb in der Zweiten Polnischen Liga. Nachdem der ursprüngliche Starttermin am Osterwochenende verschoben wurde, muß das Rennen gegen Wittstock zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Heißt, die Trans MF Landshut Devils müssen ihre Ligapremiere in Polen bei einem Auswärtsrennen bestreiten.

Die Stahlschuhartisten des Rekordmeisters haben die Zeit gut genutzt. Nach zwei Trainingswochenenden in der OneSolar Arena Ende März sowie am Osterwochenende fühlt man sich gut vorbereitet. Wunsch wäre es, am kommenden Wochenende kurzfristig noch ein Training oder ein Sparringrennen anzusetzen, was aber noch nicht fix ist.

Nach den Einheiten in Landshut waren die beiden Teammanager Klaus Zwerschina und Slawomir Kryjom mit der Form und der Performance ihrer Mannschaft zufrieden. „Wir haben zwei intensive Trainingswochenenden hinter uns, bei denen nicht nur die Arbeit auf der Bahn, sondern auch verschiedene Fitnesseinheiten auf dem Zettel standen. Ein besonderes Augenmerk lag natürlich auf dem Osterwochenende, weil neben dem gesamten Team auch Teammanagerkollege Slawomir Kryjom in Landshut anwesend war. Die Bahn war aufgrund des teilweise neuen Materials sicherlich anspruchsvoller, als man es von Landshut gewohnt ist, aber die Jungs haben sich sehr schnell reingefunden. Die Stoppuhr lügt ja bekanntlich nicht, und die Zeiten können sich durchaus sehen lassen. Das stimmt uns hoffnungsvoll, wir fühlen uns gut für die bevorstehenden Aufgaben gerüstet.“

Alle sind nun heiß auf den Saisonstart und die erste Standortbestimmung, wie sich die Landshuter gegen die polnischen Gegner schlagen werden. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt jedoch, da bereits sicher ist, daß das erste Heimrennen ohne Zuschauer wird stattfinden müssen. „Die momentane Situation ließ ja gar keine andere Schlußfolgerung zu“, so die 2. Vorsitzende Kerstin Rudolph. „Zwar haben wir unser Hygienekonzept laufend angepaßt, doch das Rennen Ende April wurde nur ohne Zuschauer genehmigt. Glücklicherweise gibt es für die Fans wenigstens bei ‚Motowizja‘ TV-Übertragungen der Rennen zu sehen – jeweils eines am Samstag und am Sonntag sowie Dienstags in einem Speedwaymagazin Zusammenfassungen aller Rennen.“

Verzichten müssen werden die Landshuter zum Saisonauftakt auf ihren Kapitän Martin Smolinski. Dieser hatte zwar am Osterwochenende ebenfalls erste Testrunden gedreht, ist aber noch nicht wieder fit für den Rennbetrieb.

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