ACL Saisonabschlußfeier

Glanzvoller Saisonabschluß – AC Landshut feiert Mannschaft, Sponsoren und Funktionäre im historischen Zeughaus

 

„Es war eine interessante und spannende Saison 2019 – und nun wird Titel Nummer 20 im Jahr 2020 anvisiert“ – so lautete der Tenor der Resümees und Vorausschauen anläßlich der Saisonabschlußfeier des AC Landshut am vergangenen Freitag im Zeughaus.

Über 180 Gäste – Vertreter der Stadt Landshut, Sponsoren, Funktionäre und Unterstützer des AC Landshut - feierten zusammen mit der Bundesligamannschaft des Deutschen Rekordmeisters, den Devils, den Vizemeistertitel in der 1. Speedway Bundesliga.

In seiner Begrüßungsrede würdigte Stadtrat Ludwig Zellner die Erfolge des Vereins und dessen Beitrag zum Ruf Landshuts als großer Sportstadt. Der ACL rede Jahr für Jahr ein Wort bei der Vergabe des Deutschen Meistertitels mit und stelle mit seinem anhaltenden Erfolg einen „Fixstern am Speedwayhimmel“ dar. Darüber hinaus mache er nicht nur durch sein Engagement auf nationaler, sondern dank seiner gelungenen Großveranstaltungen auch auf internationaler Ebene immer wieder auf sich und damit auch auf die Stadt aufmerksam.

„Wir sind stolz auf unser Team, das Großartiges geleistet hat und den Vizetitel erringen konnte“, so die lobenden und einleitenden Worte des ACL-Vorsitzenden Gerald Simbeck an das Bundesligateam. Doch nicht nur dies: „Viele gelungene Veranstaltungen, darunter auch die Ausrichtung der Team-WM (Speedway of Nations), der Gewinn neuer Sponsoren und sogar neuer Funktionäre – so macht eine Saison Spaß. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Funktionären, Aktiven, den Medien sowie meinem Vorstandsteam und natürlich bei unseren Sponsoren für die großartige Unterstützung bedanken. Ohne diese Eckpfeiler wäre es nicht möglich, auf diesem hohen Niveau erfolgreich arbeiten zu können. Wir sind eine Devilsfamilie und stolz darauf“, so Simbeck weiter.

Der Begriff der Devilsfamilie sei, erläuterte die Zweite Vorsitzende Kerstin Rudolph, vor zwei Jahren im Trainingslager entstanden und umfasse neben der Bundesligamannschaft als „Herzstück“ alle, die im Verein aktiv sind oder diesen unterstützen. Sie ließ die zurückliegende Saison kurz Revue passieren, die die Verantwortlichen bisweilen vor unerwartete und kurzfristig zu bewältigende Schwierigkeiten gestellt habe. Vor diesem Hintergrund blickt der Verein mit Stolz auf den Vizemeistertitel der zurückliegenden Saison. Nun gelte es, sich an die Vorbereitungen zu machen, um das ausgemachte Ziel „Titel Nr. 20 in 2020“ umsetzen zu können.

Zentraler Punkt hierbei ist die Bundesligamannschaft, die Teammanager Klaus Zwerschina im Anschluß vorstellte und die Saison auch aus seiner Perspektive kurz bewertete. Trotz der zahlreichen Verletzungen habe sich die Mannschaft teuer verkauft, er selber blicke auf ein „super Jahr mit dem Team“ zurück und sei stolz, Manager dieser Mannschaft zu sein. Nun gelte es abzuwarten, wie sich die Rahmenbedingungen für die kommende Saison in puncto Reglement und Fahrerkategorisierung entwickeln würden. Nichts desto trotz steht die Mannschaft der Devils in den Grundzügen bereits fest. Youngster Jonas Wilke, der sein zweites Jahr in der 500-er Klasse bestritten hatte und im Laufe der Bundesligasaison aufgrund der bereits erwähnten Verletzungssituation buchstäblich ins kalte Wasser geworfen wurde, bezeichnete es als eine Ehre, für den ACL zu starten, und unterzeichnete einen Vertrag für das Folgejahr. Sandro Wassermann, der nun im dritten Jahr hintereinander keine komplette Saison durchfahren konnte, hofft auf ein verletzungsfreies 2020. Begeistert von seinem zurückliegenden Jahr zeigte sich Stephan Katt, für den es mit der Qualifikation für die Langbahn-WM und zahlreichen Podestplätzen sehr gut lief. Er bekräftigte im Hinblick auf die spannenden Finalrennen der Bundesligasaison: „Nicht nur der Vorstand hat gezittert, auch wir Fahrer… Es hat sehr viel Spaß gemacht dieses Jahr.“ Valentin Grobauer, der nach der Verletzung von Kapitän Martin Smolinski dessen Rolle übernommen hatte, berichtete kurz über seine Saison in England und Polen sowie die Pläne für das kommende Jahr, bevor er sich insbesondere bei den treuen Fans bedankte, die nicht nur bei den Heimrennen hinter dem Team gestanden hätten, sondern auch die Strapazen der Anreise zu den Auswärtsrennen auf sich genommen hätten, um „ihre Devils“ zu unterstützen.

Schnell in die Herzen der Fans gefahren und problemlos ins Team integriert hatte sich Vaclav Milik, den man – so Teammanager Zwerschina – „in der Devils-Familie adoptiert hat“. Dies konnte der amtierende Tschechische Meister nur bestätigen, der auf der Bühne einen Anschlußvertrag für die kommende Saison unterschrieb und den Fans versprach: „2020 wird der Titel geholt.“

Dies bekräftigte auch Kapitän Martin Smolinski, der nach einer kurzen Rückschau auf seine durchwachsene Saison den Blick nach vorne richtete. „Mit dem Rückhalt der Fans, der Sponsoren und des Vereins sollte es möglich sein, dieses Ziel zu erreichen. Es macht einfach Spaß, alles funktioniert wie ein Uhrwerk.“

Nicht anwesend waren die Teammitglieder Mark Riss sowie Viktor Kulakov. Beiden sprach der Teammanager ein großes Dankeschön aus – Mark Riss für seine Bereitschaft, nach seiner mehrmonatigen Pause die Mannschaft in den Finalrennen nach Kräften zu unterstützen, Kulakov für seine Loyalität und Einsatz in der zurückliegenden Saison. Während man sich mit dem Russen für das kommende Jahr nicht einig werden konnte, wird Riss 2020 wieder für das Team zur Verfügung stehen.

Im Anschluß an den sportlichen Rückblick richtete sich die Aufmerksamkeit auf die zahlreichen Sponsoren und Unterstützer des Vereins. Im laufenden Jahr, so der Erste Vorsitzende, seien wieder mehrere Sponsoren zum Verein gestoßen. Während man seinerzeit mit 10 Förderern begonnen habe, habe dieser Teil der Devilsfamilie mittlerweile knapp 70 Mitglieder, worauf man natürlich stolz sei. Als Dank für ihre Unterstützung erhielt jeder der Sponsoren ein Plakat mit den Unterschriften der Devils-Mannschaft 2019.

 

 

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