Bundesligaauftakt für die AC Landshut Devils

Foto: Daniel Sievers

Knapper Auswärtssieg für die AC Landshut Devils

zum Bundesliga-Auftakt in Brokstedt – 42:41 gegen

die Wikinger

 

Ende gut, alles gut – das ist das Fazit des ersten Auswärtsrennens der AC Landshut

Devils am 1. Mai bei den Brokstedt Wikingern. Wobei das Rennen auch gut unter dem

 Motto „Last Minute“ hätte stehen können, mußten die Devils doch am Tag vor dem Rennen

 personell nochmals umdisponieren, da Max Fricke absagen mußte. So traten die Titelverteidiger

dann also mit zwei komplett neu verpflichteten Ausländern an, die auf der A-Position die Punkte holen mußten - Vaclav Milik und Tomasz Gapinski.

 

Der Renneinstieg lief gut für die Devils, nach einem 4:2 für Gapinski und Grobauer gegen Rune Holta und Max Dilger in Heat 1 und gleichem Ergebnis in Heat 3 von Martin Smolinski und Stephan Katt gegen Kai Huckenbeck und Geert Bruinsma. Zum ersten Bahndienst lagen die Devils mit 4 Punkten vorne. Im zweiten Durchgang konnten sie den Vorsprung auf 5 Punkte ausbauen, in Heat 7 büßten die Gäste dann erstmals einen Punkt gegen die Gastgeber ein, da Sandro Wassermann durch einen technischen Defekt, an dritter Stelle liegend, ausgebremst wurde. Ihr Vorsprung von 3 Punkten schmolz später in Heat 12 beim einzigen 5:1 des Tages für die Gastgeber durch Timo Lahti / Rune Holta gegen Vaclav Milik / Tomasz Gapinski nicht nur dahin, sondern verwandelte sich in einen Rückstand von einem Punkt, den die Teufel in Heat 13 schließlich durch ein 4:2 de beiden A-Fahrer gegen Rune Holta / Max Dilger wieder in einen hauchdünnen 1-Punkt-Vorsprung für sich drehen konnten. Diesen rettete  Devils-Kapitän Martin Smolinski mit einem ungefährdeten Start-Ziel Sieg und somit einem 3:3 auch ins Ziel und sicherte dem Team damit die Siegpunkte.

 

„Das Rennen wurde genau die erwartete enge Kiste mit dem besseren Ende für uns. Tomasz und Vaclav haben sich perfekt ins Team integriert und die in sie gesetzten Erwartungen voll erfüllt. Martin hat seine derzeit hervorragende Form bestätigt und Valentin und Catman haben gekämpft wie die Berserker. Leider hatte Sandro totales Pech mit Kette und Zündung, so daß wir uns entschlossen haben, Jonas Wilke zu seinem Bundesligadebut zu verhelfen“, so ein sichtlich erleichterter Sportleiter Stefan Hofmeister.

 

Teamchef Klaus Zwerschina sah den Erfolg wiederum in einer geschlossenen Mannschaftsleistung. „Wenn es bei einem, wie bei Sandro heute, mal nicht läuft, dann springen halt die anderen in die Bresche. Die Bahn war nicht ganz ohne zu fahren, sehr hart mit einigen Rillen, und daher waren Überholmanöver fast unmöglich. Ein guter Start war noch mehr als sonst die Hauptsache. Ich bin froh, daß wir die Saison gegen einen sehr starken Gegner mit einem Sieg beginnen konnten. Jetzt heißst es nachlegen, und die Jungs sind richtig heiß.“

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