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Der erste Auswärtssieg läßt weiter auf sich warten
  • Der erste Auswärtssieg läßt weiter auf sich warten
von Claudia Patzak
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Aufholjagd gegen Rzeszow

Trans MF Landshut Devils müssen weiterhin auf ersten Auswärtssieg warten –
Dank Aufholjagd erkämpft sich die Mannschaft beim 48:42 gegen 7R Stolaro
Stal Rzeszow jedoch einen Bonuspunkt

 

Die individuelle Schlacht verloren, doch unterm Strich von der Vorleistung profitiert – so läßt sich
das zweite Aufeinandertreffen zwischen den Stahlschuhartisten der Trans MF Landshut Devils und
7R Stolaro Stal Rzeszow innerhalb einer Woche zusammenfassen. Getragen vom Heimerfolg des
vergangenen Sonntags, wollten die Landshuter nun auch den ersten Auswärtssieg feiern, doch
hier machte ihnen der Gastgeber einen Strich durch die Rechnung. Die ersten drei Laufsiege holte
sich ausnahmslos Rzeszow, während sich die Devils zweimal mit einem und einmal mit zwei Punkten zufriedengeben mußten und gleich mit 10 Punkten hinten lagen. Zwar kamen sie dann zunehmend
besser in Fahrt, holten insgesamt auch drei Laufsiege und ließen nur noch einen weiteren der
Gastgeber zu, doch bei insgesamt 8 Heats mit augeglichenem Ergebnis gab es nur wenig
Möglichkeiten, den anfänglichen Rückstand, der sich zeitweise auf 12 Punkte summierte, noch
komplett aufzuholen. Immerhin konnte er noch auf 6 Punkte abgebaut werden, wodurch die
Bilanz aus Hin- und Rückrennen zugunsten der Devils ausfiel und sie sich den dafür vom Reglement vorgesehenen Bonuspunkt holen konnten.

 „Das war eine ganz harte Nummer, um wenigtens den Bonuspunkt zu sichern. Leider haben wir
in den ersten vier Läufen durch die Bank kein Setup für die Bahn gefunden. Dann sind wir, auch
dank taktischer Reserven, doch wieder zurückgekommen und haben uns so den Bonuspunkt
gesichert. Das zeigt auch den großen Kampfgeist der Truppe, aber es wäre trotzdem mehr möglich
gewesen. Da müssen wir ganz einfach über das gesamte Rennen mehr Präsenz zeigen“, analysiert Teammanager Klaus Zwerschina den Rennverlauf. „Unsere Fahrer hatten ja fast alle am Samstag
wichtige Einsätze bei großer Hitze, was natürlich auch physische Spuren hinterlassen hat. Auch
wenn das das dritte Auswärtsrennen war, das verloren ging, sieht man rückblickend doch, daß
es sich immer um knappe Niederlagen gehandelt hat. Es ist auf alle Fälle ein Aufwärtstrend
vorhanden, und das Ziel muß es weiterhin sein, unsere Heimrennen immer zu gewinnen und
auswärts immer den Bonuspunkt mitzunehmen“, ergänzt Teamchef Bernhard Muggenthaler.

Zeit zum Verschnaufen bleibt der Mannschaft nicht, steht doch bereits für den kommenden
Sonntag, 27. Juni, das nächste Heimrennen auf dem Programm. Diesmal geht es gegen die Wölfe
aus Wittstock, die nach einigem Hin und Her nun doch wieder in die Zweite Polnische Liga
zurückgekehrt sind. Die bisherige Heimbilanz der Devils gegen Wittstock spricht zwar eine
eindeutige Sprache, nichts desto trotz muß hier von Anfang an konzentriert gepunktet werden.

Auch dieses Rennen wird wieder vor 500 Zuschauern stattfinden dürfen. Der Kartenvorverkauf
findet nur online statt und startet am Mittwoch, 23. Juni, um 8 Uhr. Details werden auf der
Facebook- und Internetseite des AC Landshut kommuniziert. Auch die Daheimgebliebenen
können dieses Rennen wieder auf Niederbayern TV verfolgen (ab 11.45).

 Foto:                M. Sady (Dimitri Berge von den Trans MF Landshut Devils mit dem weißen Helm in
                        Rzeszow)

 

Das Ergebnis im Einzelnen:

RzTZ Rzeszow – 48
9 – H. Legowik: 2; 0; 2; 1 – 5
10 – T. Sorensen: 3; 3; 1; 1; 0 – 8
11 – A. Cyfer: 3; 2; 2; 3; 2 – 12
12 – K. Baran: 2; 1; 3; 2; 1 – 9
13 – S. Masters: 3; 3; 2; 0; 2 – 10
14 – J. Stojanowski: 1; 0; 0 – 1
15 – M. Majcher: 3; 0; ex – 3

Trans MF Landshut Devils – 42
1 – K. Huckenbeck: 1; 2; 3; 0; 2; 1 – 9
2 – T. Busch: 0; 1; 0 – 1
3 – D. Berge: 0; 3; 3; 3; 3; 3- 15
4 – M. Härtel: 1; 0; 1 – 2
5 – M. Smolinski: 1; 2; 1; 2; 3 – 9
6 – N. Blödorn: 2; 2; 1; 0; 0 – 5
7 – M. Niedermeier: 0; 1 – 1

 

H1: Cyfer; legowik; Huckenbeck, Berge – 5:1
H2: Majcher, Blödorn, Stojanowski, Niedermeier – 4:2 (9:3)
H3: Masters, Baran, Smolinski, Busch – 5:1 (14:4)
H4: Sorensen, Blödorn, Härtel, Stojanowski – 3:3 (17:7)
H5: Berge, Cyfer, Baran, Härtel – 3:3 (20:10)
H6: Masters, Huckenbeck, Busch, Majcher – 3:3 (23:13)
H7: Sorensen, Smolinski, Blödorn, Legowik – 3:3 (26:16)
H8: Berge, Masters, Härtel, Stojanowski – 2:4 (28:20)
H9: Huckenbeck, Legowik, Sorensen, Busch – 3:3 (31:23)
H10: Baran, Cyfer, Smolinski, Blödorn – 5:1 (36:24)
H11: Berge, Baran, Legowik, Huckenbeck – 3:3 (39:27)
H12: Cyfer, Huckenbeck, Niedermeier, Majcher – 3:3 (42:30)
H13: Berge, Smolinski, Sorensen, Masters – 1:5 (43:35)
H14: Smolinski, Masters, Baran, Blödorn – 3:3 (46:38)
H15: Berge, Cyfer, Huckenbeck, Sorensen – 2:4 (48:42)

 

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